Minimalism

#1 Minimalismus - Was bedeutet es für mich?

17:36

"Sometimes, the only way to figure out what is really important is to get rid of everything else that isn't."


 „Minimalismus bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen.“ – Wikipedia.de

Da es sich hierbei um eine allgemeine Definition handelt, kann man es so stehen lassen, doch Minimalismus hat für viele Menschen eine unterschiedliche Bedeutung. Für manche Menschen bedeutet es, nur eine gewisse Anzahl an Dingen zu besitzen; für andere wiederrum, sich und seine Sachen nur auf das Wichtigste im Leben zu reduzieren.



Warum habe ich mich für diesen Lebenstil entschieden?

Ich habe mich vor einigen Monaten dazu entschieden, Minimalist zu werden, da ich es als Weg zu einem selbstbestimmteren, freieren und glücklicheren Leben gesehen habe. Ich hatte den Wunsch, mich nur auf das wirklich Wichtige in meinem Leben zu konzentrieren und Abstand von den Dingen und vielleicht auch Menschen zu nehmen, die mir nicht gut tun, mich ablenken oder mir Stress bringen. Ich wollte mehr Acht auf mich und mein Leben geben und ich wollte bedingungslos glücklich sein, ohne mich von unnötigen Sachen daran hindern zu lassen - bewusstes Leben, das war mein Ziel. 
Doch ebenso wollte ich alte, schlechte Gewohnheiten brechen und neue lernen; Das hat jedoch nur indirekt etwas mit Minimalismus zu tun.

Ich weiß, wie auch viele andere Leute auf dieser Welt, dass Minimalismus - der Lebenstil, simpel zu leben und sich auf das Notwendigste zu beschränken - einem genau diese Dinge ermöglicht. Doch wie ist das möglich?


Was Minimalismus dir bietet:

Die Trennung von den Gegenständen, die für uns nicht notwendig sind, bietet uns die Möglichkeit, mehr Raum für die Dinge zu schaffen, die es wirklich sind. Du konzentrierst dich automatisch und logischerweise nur noch auf das Wichtige in deinem Leben und kannst dich von nichts mehr beeinträchtigen und ablenken lassen. Dadurch schaffst du dir selber ein entspannteres Wohlbefinden und weißt gleichzeitig deine Dinge viel mehr zu schätzen. Ebenso lernst du, was dir gefällt und was nicht. Dadurch triffst du leichtere Entscheidungen beim Shoppen, beim Einrichten deines Zimmers und bei deiner Tagesgestaltung. Kurz gesagt, du lernst dich selber kennen und genau das macht das Ganze einfacher. Außerdem hast du viel mehr Zeit für die wichtigen Dinge und Menschen und für dich selbst.
Und übrigens fällt es dir viel leichter, dein Zimmer ordentlich zu halten, wenn du weniger Sachen besitzt, haha.

Minimalismus bringt viele Vorteile mit sich, die man schrittweise über einen längeren Zeitraum erkennt. Ich kann dir aber versichern, dass dieser Lebenstil mich bewusster und achtsamer leben lässt. Für mich war die Entscheidung, diesen Lebenstil auszuüben, eine Möglichkeit, mir Last von den Schultern zu nehmen und uneingeschränkt glücklich zu sein.
Ob und wie man diesen Lebenstil ausüben möchte, bleibt jedem selber überlassen. Ich versuche jedoch, meine Erfahrungen in weiteren Post mit euch zu teilen. Bis dahin wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende!

Portrait

back home

16:53


Nikkor 85mm  |  F/2  |  ISO 250
 

A good snapshot stops a moment from running away.


Eigentlich wollte ich nur mein Kameraequipment säubern, doch plötzlich tauchte der kleine Mann in meinem Zimmer auf und ließ nicht locker. Er ist so begeistert, wenn man Bilder von ihm macht und man kann ihm leider keinen Wunsch abschlagen. Dieses 'Shooting' war daher also ziemlich ungeplant und auch eigentlich nicht ernst gemeint, weil ich wusste, dass er wieder nur rumhampeln wird und keine grandiosen Bilder entstehen werden. Jedoch stellte sich dann beim Rüberziehen der Bilder von der Speicherkarte auf den Laptop heraus, dass doch einige ganz gut gelungen waren. Dann habe ich sie ein wenig mit Farbe versehen und voilà, hier sind zwei von ihnen, die sich schon sehr ähnlich sehen. Ich konnte mich nicht entscheiden, welches ich besser fand und deshalb habe ich mir die Zeit für's Nachdenken einfach gespart und einfach beide genommen.
Ich wünschte, er würde immer so klein bleiben.

Portrait

take care

20:52


 Nikkor 85mm  |  F/2  |  ISO 320

 Every breath is a giveaway dance between you and the plants.

Ich habe so viel gefallen an Pflanzen gefunden. Sie strahlen eine so schöne und lebendige Atmosphäre aus und sie schenken mir dadurch komischerweise Motivation und Kraft. Schon einmal habe ich mich an echten Pflanzen versucht, doch zu dem Zeitpunkt war das für mich eigentlich nur eine Nebensächlichkeit und ich habe nicht wirklich acht auf sie gegeben und sie sind letzenendes gestorben. Daraufhin habe ich mir gefühlte 100 künstliche Pflanzen zugelegt, die ich doch ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr sehen konnte. Da ich mich gerade viel mit mir selber beschäftige, versuche, neue Gewohnheiten aufzubauen und ein bisschen mehr Achtsamkeit in mein Leben bringen möchte, dachte ich, Pflanzen seien eine wunderbare Unterstüzung. Und ja, das sind sie. Ich habe mittlerweile schon seit einigen Monaten echte bei mir im Zimmer stehen und sie gedeihen prächtig. Endorphine werden in mir frei und ich fühle mich bei dem Anblick an grüne Pflanzen entspannt. Das schlimme daran ist jedoch, dass ich nicht genug von ihnen kriege. Ich würde liebendgerne jedes mal, wenn wir in die Stadt zum Einkaufen, Shoppen oder einfach nur zum Rumbummeln fahren, eine neue mitnehmen, hihi.

Nature

Morning Vibes and Motivation

17:50



Manchmal ist alles, was du brauchst, Glaube und Geduld.


Liebtes Ich und alle, die es brauchen;
Du hörst immer nur von diesen super-produktiven Menschen, nicht wahr? Die, die morgens um fünf Uhr aufstehen und ihr Leben auf die Reihe bekommen. Die vor Energie fast explodieren und immer ordentlich und organisiert sind. Und du willst genauso sein. Du versuchst dein bestes, genauso zu sein. Du versuchst früh ins Bett zu gehen, früh aufzustehen, dich gesund zu ernähren, dein Zimmer stets ordentlich zu halten, Sport zu machen und gleichzeitig noch für die Schule zu lernen. Und an manchen Tagen gelingt es dir, aber seien wir mal ehrlich: an den meisten Tagen gelingt es dir eben nicht und du machst dir Vorwürfe. Du fühlst dich schlecht und denkst, du seiest ein Versager. Aber du bist kein Mensch aus dem Bilderbuch, aus den Magazinen und dem Internet. Du hast nicht immer die Motivation, produktiv zu sein und du bist nicht immer gut gelaunt. Manchmal findest du keine Zeit für Dinge oder Menschen, oder du liebst deine gesalzenen fettigen Pommes und die Schokolade viel zu sehr. Aber wollen wir mal ehrlich sein? Wen interessieren diese Tage? Du  hast es wenigstens versucht. Du hast versucht, das beste aus dir rauszuholen; du hast versucht, "perfekt", organisiert und produktiv zu sein. Und das ist das, was zählt. Denn du versuchst es und du wirst es auch weiterhin versuchen. Du wirst deinen Wecker weiterhin auf halb sechs stellen und weiterhin oft genervt aufwachen und nicht aus dem Bett kommen. Aber was wirklich zählt sind die Tage, an denen du nicht genervt aufwachst. An denen du es schaffst, dir morgens die Zeit für dich zu nehmen und du ausgeschlafen bist. An denen du die Motivation hast, Dinge zu erledigen und es dir gut geht. Und es ist überhaupt nicht schlimm, dass nicht jeder Tag so aussieht. Vielleicht ist es nur eine Phase, vielleicht auch nicht. Aber selbst wenn es so bleiben sollte, wenn nur manche Tage so produktiv aussehen, es ist nicht schlimm. Wichtig ist nur, dass du niemals den Glauben an dich verlierst und weiterhin alles versuchst, denn dann erreichst du alles.
Nimm dir deine Zeit und entspann dich mal. Sieh nicht immer alles so eng und gib dir nicht immer die Schuld an allem, das macht dich kaputt.

Liebste Grüße, ich

Stop feeling guilty about your life(style).

Portrait

Spring is coming

13:49


Nikkor 85mm F/1.8  |  F/2.2  |  ISO 100

Ein alt bekanntes Gesicht, Alex. 
Wir mussten das schöne und warme Wetter am Donnerstag einfach ausnutzen, um Bilder zu machen. Wir hatten sowieso schon vor längerer Zeit abgemacht, dass wir bald mal wieder Fotos machen müssen und dann hat sich der Donnerstag mit dem guten Wetter super angeboten. Ich habe natürlich nicht lange gezögert und mein liebstes Objektiv mitgenommen. 
Dieses Mal hatte ich mir auch vorgenommen, nicht wieder hundert Sachen mitzuschleppen. Ich tendiere nämlich immer dazu, eine riesige Kameratasche mit zwei Objektive, Selbstauslöser, Trinken, allem drum und dran, mitzunehmen, und im Endeffekt brauche ich dann meistens nur die Kamera mit einem aufgeschraubtem Objektiv. Natürlich habe ich manchmal auch Fälle, wo ich das Objektiv wechseln muss, vor allem, wenn ich dann mit den 85mm nicht genug Platz habe. Aber dieses Mal habe ich mir im Voraus Gedanken gemacht, was ich später genau für Bilder haben will und ob es wirklich notwendig ist, so viel mitzuschleppen und ob das 85er alleine nicht doch reicht. 
Und ja, es hat gereicht. Ich hab's geschafft. Ich hatte nur die Kamera und ich bin in keine Schwierigkeiten gekommen. Die Bilder sahen so aus, wie ich es wollte. 
Manchmal brauch man nicht viel, um das beste aus einem herauszuholen.

Model: Alex

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